Wie Sie Ihre optimale Form der Fondsanlage finden

Sie möchten Geld anlegen, wissen aber nicht, in welcher Form? Ein größerer Betrag auf einmal? Wann immer Sie weiteres Geld zur Verfügung haben? Oder regelmäßig in kleinen Beträgen?

Wenn Sie in Fonds investieren möchten, gibt es verschiedene Methoden, Ihr Vermögen aufzubauen.

Einmalanlage

Frühzeitig einsteigen, lange profitieren

Wenn Sie über ein größeres Vermögen verfügen, dann möchten Sie es natürlich nicht nur erhalten, sondern möglichst auch gewinnbringend anlegen. Bei einer Einmalanlage investieren Sie einmalig einen bestimmten Betrag in Fonds. Natürlich steht es Ihnen offen, später das Vermögen durch Folgeanlagen aufzustocken.

Die unterschiedlichen Fondsarten lassen Ihnen die Wahl, wie viel Wachstum Sie anstreben und wie viel Risiko Sie in Kauf nehmen wollen. Dabei sollten Sie immer eine wichtige Anlageregel beachten: Langfristig anlegen zahlt sich aus! Je früher Sie beginnen und je länger Sie Ihre Anlage behalten, desto gelassener können Sie auch in Zeiten bleiben, in denen die Schwankungen an der Börse stärker sind.

Wertentwicklung einer Einmalanlage im Aktienfondsbereich
Wertentwicklung einer Einmalanlage

(beispielhafte Darstellung)


Sie legen zum Beispiel einen Betrag von 5.000 Euro in einen Fonds an. Nehmen wir an, der Fonds erzielt in den folgenden 20 Jahren eine durchschnittliche jährliche Rendite von 8%. Dann ist Ihr Geld nach Ablauf dieser Zeit – ohne dass Sie sich mit den Entwicklungen an den Finanzmärkten beschäftigen mussten – auf ein Vermögen von 23.305 Euro¹ angewachsen.

Bei einer Rendite von 10% p.a. würde Ihr Endvermögen sogar stattliche 33.638 Euro betragen.¹

Sparplan

Vermögen bilden in kleinen Schritten

Sparpläne sind regelmäßige Einzahlungen in einen oder mehrere Investmentfonds. Schon kleine Einzelbeträge können so nach und nach zu einem ansehnlichen Kapital anwachsen!

Mit einem Fondssparplan sind Sie stets flexibel. Sie können beispielsweise Monat für Monat einen Teil Ihres Einkommens anlegen. Dabei können Sie Ihren Sparbetrag jederzeit erhöhen, verringern, in einen anderen Fonds einzahlen oder auch mal ganz aussetzen. Die Entwicklung Ihres Fonds und Ihres Depotwerts behalten Sie stets im Blick ‒ und Ihr Geld ist jederzeit verfügbar.

Was mit der Zeit aus 50 Euro werden kann

In dieser Beispielrechnung sehen Sie, wie Ihr Vermögen Schritt für Schritt wächst: Nehmen wir an, Sie legen über einen Zeitraum von 25 Jahren monatlich 50 Euro in Fonds an, insgesamt also 15.000 Euro.

Regelmäßige Anlage von 50 € monatlich im Aktienfondsbereich
Regelmäßige Anlage von 50 € monatlich

(beispielhafte Darstellung)


Ihr Endvermögen beträgt nach 25 Jahren:

• bei einer Rendite von 8% p.a. 45.764 Euro¹

• bei einer Rendite von 9% p.a. 53.298 Euro¹

Von Rendite und Vermögen profitieren

Wer über Jahre hinweg ein stattliches Vermögen angespart hat und von diesem Vermögen etwas länger zehren möchte, für den bietet sich ein Auszahlplan an.

Regelmäßige Auszahlungen aus einem Investmentfonds können beispielsweise als private Altersvorsorge für eine komfortable Zusatzrente sorgen. Mit einem regelmäßigen Einkommen aus Fonds lassen sich aber auch andere Ziele realisieren.

Bei einem Auszahlplan legen Sie einen Zeitraum fest, über den Sie Ihr Vermögen nutzen wollen. So entnehmen Sie nach und nach einen Teil Ihres Geldes aus dem Depot, bis Ihr gesamtes Guthaben an Sie zurückgeflossen ist.

Wer ab dem 20. Lebensjahr monatlich 50 Euro in einen Sparplan investiert und mit seiner Anlage eine jährliche Rendite von 8% erzielt, verfügt mit 65 Jahren über ein Vermögen von knapp 242.000 Euro.

Wer sich dieses Geld über einen Auszahlplan auszahlen lässt, erhält 20 Jahre lang bei einer Rendite von 6% eine monatliche „Rente“ von 1.703 Euro¹.

Erst angespart dann ausgezahlt
Erst angespart dann ausgezahlt

(beispielhafte Darstellung)


¹ Die angegebenen Werte dienen nur der Illustration. Wertentwicklung errechnet von Nettoanteilswert zu Nettoanteilswert bei Wiederanlage der Erträge. Ohne Berücksichtigung von Provisionen sowie weitere Kosten die das Anlageergebnis vermindern. Wertentwicklungen in der Vergangenheit sind keine Indikation für zukünftige Erträge und werden nicht garantiert.