Wie können Sie der Inflation gegensteuern?

Wählen Sie möglichst Anlagen, deren Renditechancen höher sind als die Inflationsrate.

Inflation wird spürbar durch gestiegene Preise: Man kann immer weniger Waren für den gleichen Geldbetrag einkaufen. Ein VW Golf kostete zum Beispiel vor 30 Jahren um die 11.000 DM, also ca. 5.601 Euro. Heute ist ein Grundmodell ab 16.825 Euro zu haben.

Als Anleger sollten Sie die Inflation in Ihre Planung miteinbeziehen. Beträgt die Inflationsrate beispielsweise 2,5% pro Jahr und Sie erhalten für eine Anlage auf dem Sparbuch eine jährliche Verzinsung von 2%, verlieren Sie real Kaufkraft. Mit anderen Worten: Sie machen Verlust – 1.000 Euro sind nach einem Jahr dann real nur noch 995 Euro wert. Sind die Zinsen auch noch zu versteuern, wird das Loch in der Tasche noch größer. Was also tun?

Gegensteuern können Sie, indem Sie höhere Renditen anstreben, z.B. mit Aktienfonds. Mit diesen Fonds können Sie sich breit gestreut an der Wirtschaftskraft ausgesuchter Unternehmen beteiligen und nutzen so stärkere Wachstumschancen; zwar ist mit ihnen ein höheres Risiko verbunden, dafür waren sie in der Vergangenheit – als Sachwertanlagen – deutlich weniger von der Inflation betroffen. Bei Erzielung höherer Renditen bleibt Ihnen unterm Strich – nach Abzug der Inflation – immer noch ein reales Plus.