Was bedeutet der Zinseszins-Effekt?

Je früher Sie mit dem Investieren anfangen, desto erfolgreicher arbeitet die Zeit für Sie.

Wer Geld anlegt, erzielt damit Erträge – bei herkömmlichen Sparformen einfach "Zinsen" genannt. Wenn man sie nicht verbraucht, sondern wieder anlegt, bekommt man auf die Zinsen ebenfalls Zinsen – ganz ohne weiteres Zutun. Für diese "Zinseszinsen" muss der Anleger kein neues Geld investieren, sondern es vermehrt sich ganz von allein immer weiter. Das nennt man Zinseszinseffekt.

Auf lange Sicht funktioniert der Zinseszinseffekt wie ein Verstärker: Das heißt, Ihr Vermögen kann umso mehr wachsen, je mehr Zeit Sie ihm lassen. Und umgekehrt: Je später Sie anfangen, umso höhere Beträge müssen Sie zunächst investieren, um das gleiche Ziel zu erreichen.

Jeder, der früh anfängt und über die Jahre konsequent an seinem Ziel festhält, kann ein ordentliches Vermögen aufbauen. Dank genügend Zeit und Zinseszinseffekt gelingt das sogar mit überschaubarem Einsatz. Denn beides zusammen sorgt dafür, dass Ihr Geld von Jahr zu Jahr mehr Erträge für Sie erwirtschaftet – immer vorausgesetzt, dass ein kontinuierlicher Wertzuwachs stattfindet.